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Berichte und Updates aus meinem Leben
07
September 2017

Der Countdown läuft!

Es ist schon wieder viel zu lange her, seit ich mich das letzte Mal an einen Blogbeitrag gesetzt habe, aber die letzten Wochen und Monate war ich mit Training, Trainingslager, Rennen und dem ein oder anderen Termin ganz gut eingespannt, sodass selten eine ruhige Minute Zeit war, um mal wieder ein paar Zeilen zu schreiben. Jetzt wo die Tage bis zum beim BMW Berlin-Marathon zählbarer werden ist aber nochmal ein ganz guter Zeitpunkt, die vergangenen Wochen ein wenig Revue passieren zu lassen und natürlich auch einen kleinen Ausblick auf den „großen Tag“ am 24. September zu geben.

Zweieinhalb Wochen vor dem Berlin-Marathon bedeuten auch, dass schon knapp zweieinhalb Monate hartes Marathontraining hinter mir liegen. Dafür war ich im August, wie auch schon in den vergangenen zwei Jahren, für einige Wochen im Höhentrainingslager in St. Moritz (SUI). Ein in meinen Augen absolut magischer Trainingsort für die Sommermonate mit traumhaften Laufkulissen und perfekten klimatischen Bedingungen, den ich jedem nur ans Herz legen kann. Auf dem Rückweg aus dem Engadin habe ich wie auch schon vor zwei Jahren, als ich in Berlin 2015 meine Bestzeit von 2:12:50h aufgestellt habe, den Wörthersee-Halbmarathon als mein zweites Aufbaurennen und weiteren Testlauf mitgenommen. Die Zeit von 1:03:50h bedeutet für mich nicht nur neue persönliche Bestzeit auf dieser Strecke (nach 2014 & 2015 mein dritter Start dort), sondern auch eine knappe Minute schneller als zuletzt vor zwei Jahren und bestätigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Vergangenes Wochenende konnte ich mir dann bei der 10km DM auf der Straße – meinem dritten und gleichzeitig letzten Start vor Berlin – in meiner schwäbischen Heimat in Bad Liebenzell noch Bronze erkämpfen. Die Zeit von 29:09min war zwar etwas langsamer als vor zwei Jahren (28:54min), allerdings habe ich dieses Jahr im Unterschied zu damals den Großteil des Rennes selbst die Führung übernommen und für eine flotte Pace gesorgt. Alles in allem definitiv eine weitere solide Leistung auf dem Weg nach Berlin. Nun befinde ich mich schon im finalen Trainingsblock, bevor dann Mitte nächster Woche so langsam aber sicher das berühmte „Tapering“ beginnt und das Kraftschöpfen im Vordergrund steht.

Ich fühle mich wirklich gut und heute bei Weitem als „kompletterer“ Athlet als noch vor zwei Jahren, sicherlich auch erfahrener als damals und bin auch nicht zuletzt deshalb schon voller Vorfreude auf den „Tag X“. Es ist eine Vorfreude darauf, die Früchte harter Arbeit zu ernten und ich hoffe auf einen einmal mehr großartigen Tag, den viele beim Berlin-Marathon schon fast als selbstverständlich nehmen, um dann meine persönliche Bestzeit in Angriff zu nehmen.

In diesem Sinne: #beatberlin42

Euer
Philipp

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